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By Walter Eberlei

Der „arabische Frühling“ hat vielfaches Erstaunen über die Kraft zivilgesellschaftlicher politischer Arbeit ausgelöst. So unbemerkt wie das Pulverfass in Nordafrika entstand, so unbeachtet scheinen auch die gesellschaftspolitischen Dynamiken in den Ländern südlich der Sahara zu sein. Die Wahrnehmung politischer Entwicklungen in diesem ärmsten Teil der Welt begrenzt sich vielfach auf zerfallene Staaten wie Somalia, korrupte Kleptokratien wie Simbabwe oder in schier endlosen Kriegen und Konflikten versunkene Länder wie dem Kongo. Der Band beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen Dynamiken jenseits dieser severe, genauer: mit dem vielfach erkennbaren Phänomen verstärkter zivilgesellschaftlicher politischer Einflussnahme in Subsahara Afrika. Das Autorenteam leistet einen Beitrag dazu, diese neuere politische Entwicklung zu verstehen und seine Ausprägungen zu erklären. ​

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Hungeraufstände und Kämpfe gegen hohe Preise. Prokla, 43(1), 5–22. , & Kiyindou, A. (2009). Democratic process, civic consciousness, and the internet in francophone Africa. In O. F. Mudhai, W. Tettey, & F. ), African media and the digital public sphere (S. 73–88). New York: Palgrave. Gould, J. (2005). Conclusion: the politics of consultation. In J. ), The new conditionality. The politics of poverty reduction strategies (S. 34–151). London: Zed Books. Gyimah-Boadi, E. (1996). Civil society in Africa.

Mosambik: Ermordung eines kritischen Journalisten; Tansania: schwere Misshandlung eines Streikführers; Tansania und Sambia: (phasenweise) Verbote von regierungskritischen Organisationen. Neben solchen offensichtlichen Repressionen sind es aber vor allem subtilere Ansätze, die Räume für Zivilgesellschaften beschneiden. In internationalen Berichten werden inzwischen regelmäßig die rechtlichen Barrieren beschrieben, denen sich zivilgesellschaftliche Akteure weltweit ausgesetzt sehen, häufig unter Hinweis auf entsprechende Fälle in Subsahara Afrika (hierzu und zum Folgenden vgl.

Poverty reduction in a political trap? The PRS process and neopatrimonialism in Zambia. Lusaka: UNZA University Press. Eberlei, W. (2009). Afrikas Wege aus der Armutsfalle. Frankfurt a. M: Brandes & Apsel. Ekeh, P. (1975). Colonialism and the two publics in Africa: A theoretical statement. Comparative Studies in Society and History, 17(1), 91–112. , & van Kessel, I. (2009). Movers and shakers: Social movements in Africa. Leiden: Brill. Engels, B. (2013). Hungeraufstände und Kämpfe gegen hohe Preise.

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